
Marcus, was war das denn? So ungefähr blitzte die Kurzeinschätzung nach dem Konzert auf. “Songs & Stories” war der Abend überschrieben und ich hatte vage ein lockeres Geplänkel zwischen Markus und Craig erwartet. Aber stattdessen war der Aufbau geradezu klassisch mit einem Supportact (Craig Finn), Umbaupause (naja, für zwei Mikros und zwei Gitarren?), Hauptact (Marcus Wiebusch). Herr Wiebusch wirkte nicht nur schlecht gelaunt, er gab die Missstimmung ganz offen zu. Sein Verein St. Pauli war ich Dortmund sieglos geblieben. Was gut war: ich konnte die Songtexte super verstehen. Aber Kettcarstücke, begleitet nur von einer Klampfe, ob nun Konzert- oder E-, wirken einfach nicht so prächtig wie mit der ganzen Bandorchestrierung. Nun war auch meine Laune nicht die beste… hätte ich das Konzert an einem heiteren Tag richtig gut gefunden? Ich weiß nicht…
