Wie schon im Januar verband ich Familien- und Pankow-Konzertbesuch. Ich hatte mir bereits zu Jahresbeginn eine Karte im VVK gesichert, weil ich dieses allerallerletzte Konzert (Stand Juli 2025) auf keinen Fall verpassen wollte. Ausverkauft war es dann doch nicht, aber es fühlte sich so an, denn auf der kleinen Festwiese hinter der Tante tummelten sich etwa 2000 Menschen. Das Set umfasste zum größten Teil die Lieder aus den Achtzigern, aber auch einige neuere Stücke waren dabei. Der Song „Bis zuletzt“ rahmte auf sehr passende Weise das Konzert. Pankow spielten routiniert und lang und sicherlich wurde der Abend vor allem im Wissen des Abschieds zu einem sehr besonderen.
Dresdner Fans hatten mit Luftballons, die zum Himmel stiegen, Glitzerkanonen, einem Danke-Transparent und sogar einem Feuerwerk beim letzten Lied verzuckert. Die Geste fand ich schön, den Gedanken an die Wirkung von Plastikmüll und Lärm für Flora und Fauna schob ich beiseite. Neugierig wäre ich schon, wie das die Herren auf der Bühne so sahen.
Pankow hat sich nun von der Konzertbühne verabschiedet, aber die Musiker machen weiter Musik und – das tröstet – man kann sie auch gelegentlich live erleben.
Jürgen Ehle tritt mit seiner Partnerin Scarlet O‘ auf oder gemeinsam in einer Band mit dem Filmemacher Andreas Dresen und dem Schauspieler Alexander Scheer.
Auch André Herzberg wird sicherlich schon bald wieder live zu erleben sein, auch wenn gerade keine kommenden Veranstaltungen avisiert sind.








